Mit der Axt in den Wald?
- PD Netzwerk

- vor 2 Tagen
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Steigende Energiekosten, die Furcht vor einem kalten Winter: immer mehr Menschen „rennen“ förmlich in die Kurse, um Brennholz selber zu machen zu lernen. Ja, eine Bescheinigung – je nachdem für welchen Kurs man sich entscheidet – ist notwendig. Man kann halt nicht einfach „mit der Axt“ in den Wald rennen und sich sein Brennholz holen. Es braucht geeignete Kurse und Sachkenntnisse, um selbst Brennholz zu machen. Man muss sich im Klaren sein: Beim selber Holz machen ist mehr zu beachten als man glaubt.
Ist es sinnvoll, jetzt frisches Holz zum Heizen zu schlagen und sich damit zu bevorraten? Wir sagen Nein. „Holz, das jetzt geschlagen wird, ist für die kommende Heizsaison nicht geeignet. Buche braucht ca. zwei Jahre, Eichenholz sogar drei Jahre Trocknungszeit, um damit heizen zu können.“ so Marco Braun vom Ausbilderteam. „Man muss auch bedenken, dass man Werkzeug zum Zerkleinern des Holzes braucht. Mit Motorsäge und persönlicher Schutzausrüstung hat man schon die Basis zum Brennholzsägen angeschafft. Man sägt Stücke aus einem Baumstamm – die sind für den Ofen meist zu groß. Mindestens eine Axt oder einen Spalthammer braucht man, um Holzstücke ofengerecht zu zerkleinern. Ein elektrischer Holzspalter erleichtert diese Arbeit ungemein.“ erklärt Marco Braun weiter. „Zusätzlich ist weiteres Werkzeug von Nöten, um beim selbst Fällen einen Baum zu Fall zu bringen: Fällheber, Keile und Spalthammer zum Umkeilen beispielsweise.“



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